\b;Anweisung \c;radar\n;
Mit der Anweisung \c;radar()\n; können Sie mit dem bordeigenen Radar nach bestimmten Objekten wie \l;feindlichen Wesen\u object\enemy;, Robotern, Gebäuden oder Rohmaterial suchen.

\b;Grundlagen
Schreiben Sie in Klammern den \l;Namen des Objekts\u cbot\category;, das Sie suchen. Geben Sie das Ergebnis in eine Variable vom \l;Typ\u cbot\type; \c;object\n;. Hier ist ein Beispiel, das nach der nächsten Ameise sucht:
\c;
\s;// Am Anfang des Programms:
\s;object  item; // Deklaration der Variable
\s;
\s;// sucht die nächste Ameise
\s;item = radar(AlienAnt);
\n;
\b;Für Spezialisten
Syntax:
\s;\c;radar ( kategorie, winkel, öffnung, min, max, richtung );\n;

Sucht nach einem Objekt gemäss verschiedenen Parametern.

\image radar1 8 8;
Von oben gesehen, entspricht die lila Zone der Zone, wo nach dem Objekt gesucht wird. 

\t;kategorie: \c;\l;int\u cbot\int;\n;
\l;Karegorie\u cbot\category; des gesuchten Objekts. Wenn Sie z.B. nach einer Ameise suchen, schreiben Sie \c;radar(AlienAnt)\n;. Wenn Sie \c;radar(0)\n; schreiben, sucht das Radar nach irgendeinem Objekt, ob Feind, Batterie, Kristall, Baum oder Ruine usw. Dies ist vor allem nützlich, um nach einem Hindernis auf dem Weg eines Roboters zu suchen. Testen Sie dann (Name der Variable).category um zu erfahren, was das Radar gefunden hat.

\t;winkel: \c;\l;float\u cbot\float;\n; (Standardwert \c;0\n;)
Richtung, in die das Radar gedreht werden soll, in Grad.
\c;  0\n; -> das Radar schaut geradeaus
\c;-90\n; -> das Radar schaut im rechten Winkel nach rechts
\c; 90\n; -> das Radar schaut im rechten Winkel nach links

\t;öffnung: \c;\l;float\u cbot\float;\n; (Standardwert\c;360\n;)
Öffnungswinkel des Radars, in Grad.

\t;min: \c;\l;float\u cbot\float;\n; (Standardwert \c;0\n;)
Minimale Suchdistanz in Metern. Objekte, die näher als die minimale Distanz sind, werden nicht gefunden.

\t;max: \c;\l;float\u cbot\float;\n; (Standardwert\c;1000\n;)
Maximale Suchdistanz in Metern. Objekte, die ferner als die maximale Distanz sind, werden nicht gefunden.

\t;richtung: \c;\l;float\u cbot\float;\n; (Standardwert \c;1\n;)
Bestimmt, in welcher Richtung die Objekte gesucht werden sollen. Mit dem Wert \c;1\n; wird das nächste Objekt in der Suchzone zurückgegeben. Mit dem Wert \c;-1\n; wird das am weitesten entfernte Objekt in der Zone zurückgegeben.

\t;Rückgabe: \c;\l;object\u cbot\object;\n;
Gibt das erste Objekt zurück, das der gewünschten Kategorie in der angegebenen Zone entspricht. Wenn kein Objekt gefunden wurde, wird der Wert \c;\l;null\u cbot\null;\n; zurückgegeben.

\t;Bemerkung
Sie müssen nicht alle Parameter angeben. Hier sind zwei Beispiele, die jeweils gleichwertig sind:
\c;
\s;	radar(Titanium, 0, 360, 0, 1000);
\s;	radar(Titanium);  // gleichwertig

\s;	radar(Titanium, 0, 90, 0, 1000);
\s;	radar(Titanium, 0, 90);  // gleichwertig
\n;
Wenn ein oder mehrere Parameter nicht angegeben werden, wird der oben angegebene Standardwert stattdessen eingesetzt. Nur der erste Parameter ist obligatorisch, z.B. \c;radar(AlienAnt)\n; sucht nach der nächsten Ameise, wo immer sie sein mag.

\t;Siehe auch
Die \l;CBOT-Sprache\u cbot;, \l;Variablentypen\u cbot\type; und \l;Kategorien\u cbot\category;.

